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Leseprobe
Not Wendet
Ist das Leben nicht schön?
 
Ist das Leben nicht schön?

Wie verstehen Sie diesen Satz, als positive Feststellung- oder als negative Frage? Dieser Satz ist wie unser Leben, es kommt immer darauf an, auf was wir unser Augenmerk legen. Es ist wie ein großes Buffet, bei dem wir die freie Wahl haben, zu nehmen, was uns schmeckt. So, wie bei einem Buffet, können wir aber nur von den Dingen auswählen, auf die wir uns konzentrieren, das, was wir bemerken. Erst wenn wir am Tisch sitzen und auf den Teller unseres Nachbars schauen, sind wir überrascht, dass er eine ganz andere Zusammenstellung vom selben Buffet gewählt hat. Insgeheim beneiden wir ihn, wie er so voller Freude seine Auswahl zu sich nimmt. Das, was er hat, würde uns bestimmt auch schmecken, aber wir haben diese Leckereien nicht gesehen. Wir haben uns auf einen ganz anderen Bereich des Angebotes konzentriert und uns aufgeladen, was gerade in unserem Blickfeld lag. Hauptsache wir werden satt und nehmen uns so viel wie möglich. Wir haben nicht reiflich überlegt, ob wir unsere Auswahl, wirklich uneingeschränkt mit Freude und Lust genießen könnten. Erst, als wir auf den Nachbarteller geschaut haben, wird uns bewusst, dass wir jetzt das essen müssen, was wir gewählt haben, obwohl es uns eigentlich nicht so schmeckt – auf jeden Fall bestimmt nicht so, wie uns der Nachbarteller schmecken würde.

Wer hat nun die Schuld, dass Ihnen Ihr Essen nicht schmeckt? Ist es derjenige, der das Buffet bereitgestellt hat? Ist es Ihr Nachbar, nur weil er eine bessere Wahl getroffen hat?

Nein – es sind nur Sie alleine, der dafür verantwortlich ist, was auf Ihrem Teller liegt und jetzt auch essen müssen – niemand Anderer.

So ist halt das Leben, Sie müssen die Suppe auslöffeln, die Sie sich eingebrockt haben….

 

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Meine Füße schlagen auf dem braunen Boden links neben dem Stein auf – er streift mich nur noch am rechten Fußknöchel.

Walter’s Rat funktioniert: meine Beine klappen mit viel Widerstand in sich zusammen, mein Hinterteil schlägt durch das Sitzbrett hindurch, dann durch den 25cm hohen Protektor (Airbag am Hintern) und dann sehr hart auf dem Boden auf, mein Kopf wird durch den Aufprall nach vorne auf die Brust geschleudert und der Kinnschutz des Sturzhelmes gräbt sich in meine Brust, ich höre hässliches, nicht aufhören wollendes Krachen in meiner Brust. Ein zerreisender Schmerz explodiert in mir.

S T I LL E

Ich kann ja die Augen aufmachen! Jessas- das war aber hart! Kopf lieber nicht bewegen.

SCHMERZ!!!

Ok- ruhig bleiben, wackel mal mit den Füßen – Gott sei Dank, funktioniert, hebe linke Hand – ok, funktioniert, hebe rechte Hand - ok, funktioniert. Aber…. Ich krieg keine Luft!!!!!!

So wie es gekracht hat, sind bestimmt alle Rippen gebrochen und stecken in der Lunge. Brustkorb zusammengedrückt, ruhig bleiben, wenn Brust zusammen, keine Luft,

LUFT!!!!!!!!!!!!!!!!!!! 

Wie ins unendliche dehnt sich mein Zeitempfinden. Meine Brust brennt wie Feuer und sie lässt sich keinen Millimeter ausdehnen um das lebenserhaltende Gasgemisch zu inhalieren. Hmmmm – so ist es also, wenn man sterben muss. Mein Gehirn hat ja noch genug Sauerstoff um noch für ein paar Minuten bei Bewusstsein zu bleiben. Es ist eigenartig ruhig, richtig friedlich. Hmmmm, jetzt ist es also soweit. Komisch – ich habe gelesen, dass man in den letzten Minuten noch mal das ganze Leben runterspult und selbst bewertet, wie es war.

Ob man dies, oder jenes hätte besser machen können. Wann fängt der Film an? Bis jetzt kommt nicht einmal die Vorschau – es ist einfach still und friedlich. Aus den Rückführungen mit meinen Patienten weiß ich, dass ein Licht aufgeht und meine lieben Freunde die Elohims (Engel) mitsamt meinen verstorbenen Verwandten kommen sollten um mich abzuholen – ich wäre soweit! Aber kein Licht, keine Elohims – nichts, nur Ruhe, nicht einmal Panik - OK, warte ich halt noch. Wie kriege ich meine Brust auseinander? Was ist eigentlich aus den drei Kühen geworden, von denen ich eine fast getroffen hätte? Lieber Heiland, ich danke dir, dass ich mit meinem Scheiß nicht noch einer anderen Kreatur geschadet habe! Mensch hat die Kuh Glück gehabt, ich habe ihr Kreuz nur um ein paar Zentimeter verfehlt.

 

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„Ich weiß, wie es um dich steht, ich habe deine Bitten gehört und ich sehe auch, wie verzweifelt du bist. Deshalb bin ich hier. Deshalb zeige ich dir wie unendlich groß meine Liebe und Fürsorge für dich und alle meine Geschöpfe ist, komm, stehe auf!“

Fast wie ein Schock, es traf mich wie ein Blitz, so intensiv fühlte ich die Präsenz meines Heilandes direkt hier an meinem Bett und mein Herz klopfte mir bis zum Hals. Ich richtete ich mich auf, zog die Beine unter dem Bettlaken hervor und setzte sie zitternd vor das Bett auf den Boden. Ich glaube, ich wäre nicht in der Lage gewesen nur 10 cm aufzustehen, deshalb blieb ich an der Bettkante sitzen.

„Sieh und fühle“ sagte er zu mir. Vor meinen Augen entstand eine ovale, ca. 1.5m breite und 60cm hohe „Wolke“. Die Wolke wurde zur Mitte hin wesentlich heller und schien nach innen bis ins Unendliche weiterzugehen.

Wie magisch wurde ich in diese Wolkenmitte hineingezogen. Ich denke mein Körper blieb am Bett sitzen und mein Geist flog davon, aber für meine Empfindungen war es gleich. Ich war eingehüllt in strahlend helles, weiches, warmes Licht, so muss sich ein Fötus im warmen und sicheren Mutterleib fühlen.

Ein wirklich unbeschreiblicher Friede breitete sich in mir aus, wie wenn das Licht mich durchdringen und alle Sorgen, Ängste und alles Negative aus mir auswaschen würde. Mehr und mehr hatte ich den Eindruck, selbst ein Teil des Lichtes zu werden, ja mit dem Licht komplett zu verschmelzen, darin restlos aufzugehen. Je mehr ich mit diesem Licht verschmolz, desto mehr breitete sich ein unendliches Vertrauen und ein unbeschreiblicher Friede in mir aus.

Mit dem Frieden spürte ich, wie eine beständig anwachsende Liebe mich umfing und mich durchdrang – so, wie wenn man an der Stereoanlage langsam, aber beständig die Lautstärke aufdreht, immer mehr, immer intensiver, immer noch mehr, immer noch intensiver, immer noch mehr Liebe.

Es war „voll aufgedreht“ gerade eben noch auszuhalten, ohne den Verstand zu verlieren, bei so viel Liebe.

Nie zuvor in meinem Leben spürte ich auch nur annähernd eine solche umfassende Geborgenheit und Liebe. Es wird mir wahrscheinlich auch nie mehr in diesem irdischen Leben vergönnt sein, ein ähnlich starkes Gefühl des unendlich Geliebt seins, der totalen Geborgenheit und absoluter Sicherheit noch einmal zu erleben. Erst wenn ich diesen Körper verlassen werde, dann – ja erst dann, werde ich in diese Welt zurückkehren dürfen.

 

„Schau Rolf, so liebe ich dich, so wie du mich jetzt fühlst, so bin ich immer bei dir, so Geborgen und Geliebt warst du immer und wirst es immer sein.“

Ich kann beim besten Willen diese Liebe nicht beschreiben, nur mit dem abgeklatschten Begriff „unbeschreiblich“, selbst wenn ich schreibe „Göttlich“, können sie sich nicht den kleinsten Bruchteil vorstellen, wie unbeschreiblich göttlich dieses „Geliebtsein-Gefühl“ war.

 

In einer Meditation, Jahre später sagte er mir einmal:

“Ich bin nicht der zürnende und strafende Gott, für den ich von denjenigen ausgegeben werde, die versuchen in meinem Namen Macht über euch zu haben. Nein, ich bin der euch über alles liebende, alles verzeihende Vater. Meine große Liebe zu euch ist tausendmal, ja millionenfach größer, als ihr euch überhaupt die größte Mutterliebe vorstellen könnt.“

 

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Oh war mir mulmig zu Mute! Die Sekunden vergingen wie eine Ewigkeit, was sollte ich jetzt machen? Aus dem Staub machen, oder hinter ihr her gehen? Wie der Schwabe sagt: Rumm oder numm? Endlich gab ich mir einen Ruck, und stapfte ihr schweigsam die knarrende Holztreppe hinterher. Was sollte ich bloß tun? Was kann ich schon? Die ganze Situation ist vollkommen verrückt und unwirklich! Was sollte ich der Frau jetzt sagen, was sollte ich mit der bloß machen, und dann gleich auch noch so eine UNTERLEIBSGESCHICHTE!!! Wenn sie wenigstens etwas Normales gehabt hätte, wie einen gebrochenen Arm, oder Rückenschmerzen - aber so was!!! Und dann noch ganz alleine mit ihr in einer fremden Wohnung!!! Hoffentlich zieht sie sich nicht aus! (Ok – ich bin auch nur ein Mann, wenn sie sich auszieht, werde ich schon einen kurzen Augenblick riskieren, bevor ich mich umdrehe und ihr sage, dass sie sich wieder anziehen soll) Die Gedanken rasten durch meinen Kopf. Nur die Ruhe bewahren!!! Hämmere ich mir ein, auf nichts, aber auf gar nichts Zweideutiges einlassen!! Ruhe bewahren und Gedanken sortieren!

Sie hatte inzwischen die Wohnungstüre aufgeschlossen und hielt sie mir auf, damit ich eintreten solle. “Danke“, sagte ich mit zittriger Stimme. RUHE BEWAHREN!! Was machst du jetzt als Nächstes? Fragte ich mich – Gaaanz Ruuhig!! Wie einem kranken Gaul, sprach ich mir selbst Ruhe und Mut zu, und erreichte tatsächlich, dass mein leichtes Zittern und meine irrwitzigen Gedanken langsam zu Ruhe kamen.

Bitte lieber Heiland hilf mir, und zeige mir, was ich machen soll!!! BITTE!!! Ich kann doch gar nichts!!! BITTE führe mich, ich mach alles was du willst“, flehte ich. Als sie die Türe wieder hinter mir schloss, hatte ich mich einigermaßen im Griff.

 

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Durch die ständigen Gedanken an Ihren Schmerz, nähren und manifestieren Sie die Schmerzenergie immer stärker in Ihrer Aura. In Ihrem sichtbaren, spürbaren materiellen Körper wird der Schmerz, so wie Sie an ihn erdacht haben, immer stärker spürbar werden.

Immer wenn Sie denken:

ICH WILL GESUND WERDEN,

Produzieren Sie in Ihrem Energiekörper genau das, was Sie tatsächlich glauben und denken, nämlich:

ICH BIN KRANK!

Ihr Wunsch bewirkt damit genau das Gegenteil von dem, was Sie in Wirklichkeit haben möchten.

Ein PC verarbeitet (meistens J) Ihre Eingabe exakt, und führt nur das aus, was Sie eingegeben haben, nicht mehr und nicht weniger. Wenn Sie eine falsche Eingabe machen, werden Sie auch ein falsches Ergebnis erhalten, vielleicht sogar das Gegenteil dessen, was Sie eigentlich erreichen wollten. Wie Ihre PC-Eingabe, so entscheiden ausschließlich IHRE Gedanken, welches Ergebnis sie erhalten. Das Programm – Ihre Matrix entscheidet nicht, ob Ihre gedankliche Eingabe Ihr tatsächlicher Wille, ein Versehen, oder falsch ist. Auch falsche Eingaben werden angenommen, verarbeitet und entsprechend ausgeführt. Ebenso hat jeder Ihrer Gedanken EXAKT, ohne wenn und aber, genau diese Energie zur Folge, die gedacht wird und verstärkt, oder schwächt die schon vorhandenen Energien ab. Nicht mehr und nicht weniger!

Sie denken:                                 Sie produzieren:

Ich will gesund werden              Ich bin krank

Ich will mal durchschlafen         Ich kann nicht schlafen

Ich will unbeschwert sein           Ich habe schwer zu tragen

Ich will glücklich sein                  Ich bin unglücklich

Ich will reich sein                        Ich bin arm

Ich will meine Ruhe haben        Ich bin ruhelos

Ich will geliebt werden               Ich bin ungeliebt

 

Je öfter und intensiver Sie wünschen, etwas zu haben, zu sein oder zu erreichen, desto weiter entfernen Sie sich energetisch von Ihrem tatsächlichen Wunschziel, da Sie in Ihren Gedanken einen Mangel manifestieren, dass Ihnen dies oder jenes fehlt.

 

Mein Vorschlag, wie Sie Ihre Denkweise verändern könnten:

Ich bin gesund und bleibe gesund

Ich werde heute schlafen, wie ein Murmeltier tief und fest

Ich bin so leicht, und fühle mich frei

Ich bin rundum glücklich und zufrieden

Ich lebe in der Fülle und ich habe alles was ich brauche

Ich lebe in Frieden mit mir und meinem Umfeld

Ich fühle mich so geliebt und angenommen, so wie ich bin.

 

 

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